Glossary Entry Endpoint List
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[
{
"id": 1,
"term": "Abstammungsachse",
"text": "Die relative Hauptachse, aus welcher ein Seitenspross hervorgegangen ist. In Blütendiagrammen wird sie oben durch einen Kreis dargestellt.",
"links": [
32
]
},
{
"id": 2,
"term": "Achäne",
"text": "Gehört zu den Schließfrüchten, Sonderform der Nussfrucht, die sich aus einem unterständigen Fruchtknoten entwickelt. Die Fruchtwand (Perikarp) liegt der Samenschale eng an. Oft ist an der Spitze der Achäne ein Pappus befestigt. Sitzt der Pappus nicht direkt auf, wird der zwischenliegende Teil als Schnabel und die Frucht als geschnäbelt bezeichnet. Fruchttyp der Korbblütler (Asteraceae).",
"links": [
129,
138,
174
]
},
{
"id": 3,
"term": "Ährchen",
"text": "Teilblütenstand von Süß- und Sauergräsern, bei dem einzelne, mehrere oder (selten) zahlreiche Blüten ährenartig zusammen stehen und von Spelzen umgeben werden.",
"links": [
4,
31,
183
]
},
{
"id": 4,
"term": "Ähre",
"text": "Einfacher Blütenstand (Infloreszenz), bei dem ungestielte Endblüten entlang einer gestreckter Hauptachse sitzen. Bei Süß- und Sauergräsern (Poaceae, Cyperaceae) sitzen an dieser Achse Ährchen anstelle der Einzelblüten.",
"links": [
3,
92
]
},
{
"id": 5,
"term": "Ährengras",
"text": "Gruppe der Süßgräßer (Poaceae), bei welcher die Ährchen ungestielt am Halm ansetzen.",
"links": [
3
]
},
{
"id": 6,
"term": "Ährenrispe",
"text": "Gruppe der Süßgräßer (Poaceae), deren Ährchen kurz gestielt sind und deren Stiele verzweigt sein können. Die Ährchen stehen so dicht gedrängt, dass der Blütenstand insgesamt walzenförmig ist.",
"links": [
3
]
},
{
"id": 7,
"term": "aktinomorph",
"text": "Mehr als zwei Symmetrieebenen. Synonym: strahlig, polysymmetrisch, radiär",
"links": []
},
{
"id": 8,
"term": "Aleuronschicht",
"text": "Äußere Schicht des Mehlkörpers (Endosperm), deren Zellen Proteine, Lipide, Mineralstoffe und Vitamine enthalten.",
"links": [
58
]
},
{
"id": 9,
"term": "Allorhizie",
"text": "Das Wurzelsystem besteht aus einer senkrecht in den Boden wachsenden Hauptwurzel, von welcher horizontal Seitenwurzeln abzweigen. Ist das Wachstum der Hauptwurzel stark ausgeprägt entwickelt sich eine Pfahlwurzel. Entwickeln sich die Seitenwurzeln besonders stark, spricht man von einer Flachwurzel. Wuchsform des Wurzelsystems dikotyler Pflanzen. Steht der Homorhizie gegenüber.",
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86
]
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{
"id": 10,
"term": "Alternanzregel",
"text": "Die Blätter aufeinander folgender Wirtel stehen zueinander auf Lücke.",
"links": []
},
{
"id": 240,
"term": "Ameisenausbreitung",
"text": "(Mymekochorie) Ausbreitung durch Ameisen, die die Samen oder Früchte aufgrund eines nährreichen Anhängsels (Elaiosom) verschleppen.",
"links": [
241,
234,
242,
235,
236,
232,
237,
238,
239
]
},
{
"id": 11,
"term": "Androeceum",
"text": "Die Gesamtheit der Staubblätter (Stamina) einer Blüte.",
"links": [
186
]
},
{
"id": 12,
"term": "Anemophilie ",
"text": "(Windblütigkeit) Abiotische Bestäubung, vermittelt durch Wind. Diese Form der Bestäubung findet sich z.B. bei Cannabaceae, Fagales, Juncaceae, Poaceae, Ulmaceae und Urticaceae. ",
"links": []
},
{
"id": 13,
"term": "Angiospermae",
"text": "(Bedecktsamer) Größte Klasse der Samenpflanzen (Spermatophytina). Die Samenanlagen (Ovula) sind in einem Fruchtknoten (Ovar) bzw. von einzelnen Fruchtblättern (Karpellen) eingeschlossen. Synonym: Magnoliopsida",
"links": [
99,
135,
136
]
},
{
"id": 14,
"term": "Anthere",
"text": "(Staubbeutel) Oberer, Pollen enthaltender Teil des Staubblattes (Stamen). Zusammengesetzt aus meist zwei Theken mit je zwei Pollensäcken. Öffnung zur Pollenfreisetzung durch Kohäsionsspannung zwischen innerer (Endothecium) und äußerer (Exothecium) Zellschicht.",
"links": [
59,
64,
154,
186,
201
]
},
{
"id": 15,
"term": "Apfelfrucht",
"text": "Gehört zu den Sammelfrüchten, Sonderform der Sammelbalgfrucht. Die Fruchtblätter (Karpelle) sind untereinander weitgehend frei, sie werden jedoch von fleischigem Gewebe der Blütenachse (Receptaculum) umgeben.",
"links": [
99,
163,
171
]
},
{
"id": 16,
"term": "apokarp / Apokarpie",
"text": "Fruchtblätter (Karpelle) sind untereinander frei, jedes Karpell bildet einen eigenen Fruchtknoten (Ovar). Synonym: chorikarp",
"links": [
99,
135
]
},
{
"id": 17,
"term": "Äquidistanzregel",
"text": "Die Winkel der Blattansatzstellen innerhalb eines Wirtels sind zueinander stets gleich.",
"links": []
},
{
"id": 18,
"term": "äquifacial",
"text": "Ober- und Unterseite der Blattspreite (Lamina) sind morphologisch und anatomisch gleichgestaltet. Beide Seiten besitzen eine Palisadenparenchymschicht.",
"links": [
110
]
},
{
"id": 19,
"term": "asymmetrisch",
"text": "Ohne Symmetrieebene",
"links": []
},
{
"id": 20,
"term": "Balgfrucht",
"text": "Gehört zu den Öffnungsfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus einem einzelnen Fruchtblatt (Karpell), welches entlang einer Bauchnaht verwachsen ist. Bei der Fruchtreife öffnet sich die Frucht entlang dieser Bauchnaht, um die Samen frei zu geben. Ein einzelnes Fruchtblatt enthält mehrere Samen, welche entlang der Bauchnaht aufgereiht sind.",
"links": [
99,
133
]
},
{
"id": 21,
"term": "Beere",
"text": "Gehört zu den Schließfrüchten. Die Fruchtwand (Perikarp) ist gebildet von einem oder mehreren Fruchtblättern mit vollständig fleischigem/saftigem Perikarp (Exokarp = häutig, Meso- und Endokarp = fleischig). Beeren enthalten meistens mehrere Samen. Besitzt die Beere eine harte Außenschicht, spricht man von einer Panzerbeere (z.B. Kürbis, Gurke).",
"links": [
99,
144,
174
]
},
{
"id": 22,
"term": "bifacial",
"text": "Ober- und Unterseite der Blattspreite (Lamina) sind deutlich unterscheidbar mit oberer Palisaden- und unterer Schwammparenchymschicht.",
"links": [
110
]
},
{
"id": 23,
"term": "Bilateralsymmetrie",
"text": "(Spiegelsymmetrie) Elemente verhalten sich wie Bild und Spiegelbild und können durch Spiegelung in Deckung gebracht werden, vgl. dorsiventral",
"links": [
194
]
},
{
"id": 24,
"term": "Blatt",
"text": "Eines der drei Grundorgane der Gefäßpflanzen (Tracheophyta). Es entsteht an einem Knoten (Nodus) der Sprossachse. Neben typischen Laubblättern für Photosynthese und Transpiration gibt es viele umgewandelte Blätter für andere Funktionen (Blütenblätter, Dornen, etc.). Ein Laubblatt besteht aus einem Unterblatt (Blattgrund, Nebenblätter) und einem Oberblatt (Blattstiel, Blattspreite).",
"links": [
127,
130,
206
]
},
{
"id": 25,
"term": "Blattachsel",
"text": "Die Stelle im Winkel zwischen Blattgrund und Sprossachse, in welcher sich eine Achselknospe entwicklen kann.",
"links": [
204
]
},
{
"id": 26,
"term": "Blattader/Blattnerv",
"text": "Leitbündel im Blatt. Anordnung und Verzweigung ist für einzelne Pflanzengruppen charakteristisch.",
"links": [
24
]
},
{
"id": 27,
"term": "Blättchen",
"text": "Blattartiger Teil einer zusammengesetzten/geteilten Blattspreite. Angeordnet entlang der Blattspindel (Rhachis).",
"links": [
66,
164
]
},
{
"id": 28,
"term": "Blattgrund",
"text": "Basaler Teil des Unterblattes. Er kann Nebenblätter (Stipulae) oder Öhrchen tragen. Der Blattgrund kann auch als Blattscheide ausgebildet sein.",
"links": [
134,
190,
206
]
},
{
"id": 29,
"term": "Blattrosette",
"text": "Kreisförmige Anordnung vieler Blätter. Durch ausbleibendes Streckungswachstum der Internodien stehen die Blätter aufeinander folgender Knoten dicht gedrängt.",
"links": [
94
]
},
{
"id": 30,
"term": "Blattscheide",
"text": "Verbreiterter Blattgrund, welcher die Sprossachse umgreift. Besonders häufig bei monokotylen Pflanzen, manchmal völlig geschlossen.",
"links": [
206
]
},
{
"id": 31,
"term": "Blüte",
"text": "Ein Kurzspross mit begrenztem Wachstum und Blättern, die im Dienste der Fortpflanzung stehen. Durch verringertes Streckungswachstum der Internodien stehen die Blattwirtel eng übereinander. Die Blätter dieser Wirtel sind umgewandelt zu spezialisierten Blütenblättern: Kelchblätter (Sepalen) und Kronblätter (Petalen) oder Perigonblätter (Tepalen), Staubblätter (Stamina) und Fruchtblätter (Karpelle).",
"links": [
94,
99,
145,
181,
186
]
},
{
"id": 32,
"term": "Blütendiagramm",
"text": "Grundrissartige Darstellung der Blütenorgane und ihrer Anordnung. Dargestellt ist die Zahl und Stellung der Blütenorgane. Die Abstammungsachse wird oben durch einen Kreis dargestellt.",
"links": [
1
]
},
{
"id": 33,
"term": "Blütenformel",
"text": "Darstellung der Wirtel und Anzahl der Blätter auf jedem Wirtel einer Blüte in einer Formel. Verwachsungen werden durch Klammern, die Stellung des Fruchtknotens (Ovar) durch Striche angegeben.",
"links": [
135
]
},
{
"id": 34,
"term": "Bruchfrucht",
"text": "Unterform der Zerfallfrucht. Bruchfrüchte, auch Gliederfrüchte genannt, zerfallen bei der Fruchtreife sowohl entlang echter, als auch falscher Scheidewände. Zu den Bruchfrüchten gehören Klausenfrucht, Gliederhülse und -schote.",
"links": [
78,
79,
102,
214
]
},
{
"id": 35,
"term": "Bürstenmechanismus",
"text": "Form der sekundären Pollenpräsentation. Der Pollen wird von der behaarten Griffelaußenseite (Stylus) aus den Pollensäcken herausgebürstet und präsentiert.",
"links": [
180,
193
]
},
{
"id": 36,
"term": "Chalaza",
"text": "Der Mikropyle gegenüberliegender Bereich der Samenanlage (Ovulum). Ansatzstelle des Funiculus und der Integumente.",
"links": [
72,
93,
118,
136
]
},
{
"id": 37,
"term": "chorikarp / Chorikarpie",
"text": "Fruchtblätter (Karpelle) sind untereinander frei, jedes Karpell bildet einen eigenen Fruchtknoten (Ovar). Synonym: apokarp",
"links": [
99,
135
]
},
{
"id": 38,
"term": "chorikarpe Frucht",
"text": "Die Frucht entsteht aus einer Blüte mit mehreren freien Fruchtblättern (chorikarpe Karpelle). Jedes Fruchtblatt entwickelt sich zu einem eigenständigen Früchtchen, welche gemeinsam eine Sammelfrucht bilden.",
"links": [
99,
171
]
},
{
"id": 39,
"term": "coenokarp / Coenokarpie",
"text": "Mehrere Fruchtblätter (Karpelle) sind untereinander verwachsen, im Narbenbereich vielfach noch frei. Unterscheidung in Synkarpie und Parakarpie.",
"links": [
99,
139,
196
]
},
{
"id": 40,
"term": "coenokarpe Frucht",
"text": "Die Frucht entsteht aus einer Blüte mit mehreren verwachsenen Fruchtblättern (coenokarpe Karpelle). Gemeinsam bilden die Fruchtblätter eine Frucht. Coenokarpe Früchte treten bei den Öffnungsfrüchten (Kapselfrucht, Schote), Schließfrüchten (Beere) und Zerfallfrüchten (Klausenfrucht, Doppelachäne) auf.",
"links": [
39,
99,
133,
174,
214
]
},
{
"id": 41,
"term": "Corolla",
"text": "Die Gesamtheit der Kronblätter (Petalen) einer Blüte. Sie bilden den inneren Wirtel in einer Blüte mit doppelter Blütenhülle (Perianth).",
"links": [
141,
145
]
},
{
"id": 42,
"term": "Deckspelze",
"text": "(Lemma) Die Deckspelze sitzt an der Hauptachse des Ährchens von Süßgräsern und trägt eine Blüte in ihrer Achsel. Sie ist das Tragblatt der Blüte. Deckspelzen können Grannen tragen.",
"links": [
3,
81,
204
]
},
{
"id": 43,
"term": "Dichasium",
"text": "Form des zymösen Blütenstands (Infloreszenz). Die Hauptachse endet in einer Blüte, zwei Seitenachsen setzen die Entwicklung fort.",
"links": [
92,
221
]
},
{
"id": 44,
"term": "Diskus",
"text": "Scheibenförmiges Nektarium im Zentrum der Blüte.",
"links": [
11,
84,
126,
163
]
},
{
"id": 45,
"term": "dispers",
"text": "Form der wechselständigen Blattstellung. Die Blätter stehen in einem festen Winkel zueinander, jedoch nicht 90° oder 180°. Synonym: schraubig, spiralig, zerstreut",
"links": [
148,
212
]
},
{
"id": 46,
"term": "disymmetrisch",
"text": "Zwei Symmetrieebenen, im rechten Winkel zueinander.",
"links": []
},
{
"id": 47,
"term": "Döldchen",
"text": "Kleine Dolde, welche ein Teil des racemösen Blütenstandes (Infloreszenz) der Doppeldolde ist. Ein Döldchen kann an der Basis von Hochblättern umgeben sein, die als Hüllchen (Involucellum) bezeichnet werden.",
"links": [
48,
50,
95,
160
]
},
{
"id": 48,
"term": "Dolde",
"text": "Einfacher Blütenstand (einfache Infloreszenz), bei dem von einem Punkt mehrere gleichartige Achsen ausgehen, welche jeweils eine terminale Blüte tragen. Die Dolde kann an der Basis von Hochblättern umgeben sein, die als Hülle (Involucrum) bezeichnet werden. Stehen anstelle der Blüten kleine Dolden (Döldchen), spricht man von einer Doppeldolde.",
"links": [
47,
50,
56,
96
]
},
{
"id": 49,
"term": "Doppelachäne",
"text": "Gehört zu den Spaltfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus zwei Fruchtblättern (Karpelle), welche durch eine echte Scheidewand voneinander getrennt sind. Bei Fruchtreife zerfällt die Frucht in zwei Teile (Merokarpien) und den Fruchtträger (Karpophor). Fruchttyp der Doldenblütler (Apiaceae).",
"links": [
99,
182
]
},
{
"id": 50,
"term": "Doppeldolde",
"text": "Racemöser Blütenstand (Infloreszenz), bei dem an einem Punkt mehrere kleine Dolden (Döldchen) ansetzen.",
"links": [
47,
48,
160
]
},
{
"id": 51,
"term": "dorsiventral",
"text": "Eine Symmetrieebene, das Organ kann in zwei spiegelgleiche Hälften (Rücken- und Bauchseite) geteilt werden. Synonym: monosymmetrisch, zygomorph",
"links": []
},
{
"id": 52,
"term": "dreizählige/trimere Wirtel",
"text": "Form der wirteligen Blattstellung. Die Blätter innerhalb eines Knotens stehen in einem festen Winkel von 120° zueinander. Die Blätter an aufeinander folgenden Knoten sind um 60° gedreht.",
"links": [
148,
213
]
},
{
"id": 53,
"term": "dreizeilig",
"text": "Form der wechselständigen Blattstellung. Die Blätter an aufeinander folgenden Knoten stehen in einem festen Winkel von 120° zueinander.",
"links": [
148,
212
]
},
{
"id": 231,
"term": "Dunkelkeimer",
"text": "Die Keimung des Samens wird durch Licht gehemmt, sie müssen mit Erde bedeckt sein, um zu keimen.",
"links": [
224,
223
]
},
{
"id": 54,
"term": "einährig",
"text": "Blütenstand der Seggen (Carex spp.) gebildet aus einer einzigen Ähre, nicht zusammengesetzt. Die Ähre ist rein männlich oder weiblich (zweihäusig) oder oben männlich und unten weiblich (einhäusig).",
"links": [
4
]
},
{
"id": 55,
"term": "Einblattfrucht",
"text": "Die Frucht entsteht aus einer Blüte mit nur einem Fruchtblatt (Karpell). Das Fruchtblatt bildet eine eigenständige Frucht. Einblattfrüchte treten bei den Öffnungsfrüchten (Balg- & Hülsenfrucht), Schließfrüchten (Nuss- & Steinfrucht) und Zerfallsfrüchten (Gliederhülse) auf.",
"links": [
99,
133,
174,
214
]
},
{
"id": 56,
"term": "einfache Infloreszenz",
"text": "Der Blütenstand entspricht einer Einheit und ist nicht aus mehreren Teilblütenständen zusammengesetzt. Alle Verzweigungen gehen von einer zentralen Sprossachse aus.",
"links": []
},
{
"id": 57,
"term": "Endokarp",
"text": "Innere Schicht der Fruchtwand (Perikarp).",
"links": [
144
]
},
{
"id": 58,
"term": "Endosperm",
"text": "(Nährgewebe/Mehlkörper) Nährgewebe des Samens, besteht aus Stärke. Nach Herkunft unterscheidet man primäres (bei Gymnospermen, haploid) und sekundäres (bei Angiospermen, triploid) Endosperm.",
"links": [
13,
83
]
},
{
"id": 59,
"term": "Endothecium",
"text": "Subepidermale Faserschicht der Antherenwand, welche durch Kohäsionsspannung beim Austrocknen das Aufreißen des Exotheciums und so die Öffnung der Antheren bewirkt. Abgeleitetes Merkmal der Magnoliopsida.",
"links": [
14,
64
]
},
{
"id": 60,
"term": "Epicalyx",
"text": "(Außenkelch) Zusätzliche kelchartige Blatthülle unter den Kelchblättern (Sepalen), gebildet aus den verwachsenen Nebenblättern (Stipulae) der Kelchblätter.",
"links": [
181,
190
]
},
{
"id": 61,
"term": "epigyn",
"text": "Bezeichnet die Stellung von Perianth- und Staubblättern (Stamina) in Bezug auf den Fruchtknoten (Ovar). Sie setzen am oberen Ende des Fruchtknotens an. Der Fruchtknoten ist damit unterständig.",
"links": [
135,
141,
186,
207
]
},
{
"id": 62,
"term": "Epiphyt",
"text": "Eine Pflanze, welche auf einer anderen Pflanze wächst, ohne aus dieser Wasser oder Nährstoffe zu beziehen. Zu den Epiphyten zählen viele Flechten, Moose, Farne, Bromelien und Orchideen. Besonders häufig und artenreich sind sie in Regionen ohne Trockenzeiten (z.B. Nebelwald, Regenwald).",
"links": []
},
{
"id": 245,
"term": "Erosulat",
"text": "Pflanze ohne (Grund-)Rosette, die Laubblätter stehen nur am gestreckten Spross.",
"links": [
243,
244
]
},
{
"id": 63,
"term": "Exokarp",
"text": "Äußere Schicht der Fruchtwand (Perikarp).",
"links": [
144
]
},
{
"id": 64,
"term": "Exothecium",
"text": "Epidermale Schicht der Antherenwand, welche aufgrund von Kohäsionsspannung durch das Austrocknen des Endotheciums aufreißt und so die Pollenkörner entlässt.",
"links": [
14,
59
]
},
{
"id": 65,
"term": "extraflorale Nektarien",
"text": "Die Nektarien sitzen außerhalb der Blüte. Die Nektarien können an den Nebenblättern (Stipulae) oder auch an der Blattspindel (Rhachis) gefiderter Blätter stehen.",
"links": [
66,
126,
164,
190
]
},
{
"id": 66,
"term": "Fiederblatt",
"text": "Blatt, welches aus mehreren getrennten Blättchen an einer Spindel (Rhachis) besteht. Tritt ein einzelnes, endständiges Blättchen auf, ist das Blatt unpaarig gefiedert. Stehen die Blättchen hingegen in Pärchen ohne ein endständiges Blättchen, spricht man von einem paarig gefiederten Blatt.",
"links": [
27,
164
]
},
{
"id": 67,
"term": "Filament",
"text": "(Staubfaden) Der den Staubbeutel (Anthere) tragende Teil eines Staubblattes (Stamen).",
"links": [
14,
186
]
},
{
"id": 68,
"term": "Fingergras",
"text": "Süßgräser (Poaceae), deren Ährchen in mehreren Ähren sitzen, die fingerförmig oben am Halm ansetzen.",
"links": []
},
{
"id": 69,
"term": "florale Nektarien",
"text": "Die Nektarien sitzen innerhalb der Blüte. Die Nektarien können als modifizierte Blütenhüllblätter (Nektarblätter) Teil der Blütenhülle (Perianth) sein. Auch innerhalb des Androeceums, z.B. an der Basis der Staubfäden (Stamina), oder innerhalb des Gynoeceums, z.B. außen am Fruchtknoten (Karpell), können Nektarien sitzen.",
"links": [
11,
84,
99,
125,
126,
141
]
},
{
"id": 70,
"term": "Flügelnuss",
"text": "Gehört zu den Schließfrüchten. Die nussartige Frucht entwickelt sich aus einem oder mehreren Fruchtblättern (Karpelle). Die Fruchtwand (Perikarp) bildet einen oder mehrere flächige, mehr oder weniger häutige Säume um die Frucht, welche als Flugorgane zur Windausbreitung dienen. Flügelnüsse können ein- oder mehrsamig sein.",
"links": [
99,
144,
174
]
},
{
"id": 228,
"term": "Fremdbestäubung",
"text": "(Allogamie) Bestäubung mit Pollen eines anderen Individuums. Dies führt zur genetischen Rekombination und wird durch diverse Mechanismen, wie Vormännlich- bzw. Vorweiblichkeit sichergestellt.",
"links": [
227,
226,
225
]
},
{
"id": 71,
"term": "Frucht",
"text": "Die Blüte im Zustand der Samenreife, inklusive erhalten gebliebene Teile der Blütenhülle (Perianth) und der Blütenachse. Im engeren Sinne das Gebilde, welches sich aus dem Fruchtknoten (Ovar) entwickelt hat.",
"links": [
135,
141
]
},
{
"id": 72,
"term": "Funiculus",
"text": "(Nabelstrang) Verbindungsstrang zwischen Plazenta und Samenanlage (Ovulum).",
"links": [
136,
151
]
},
{
"id": 73,
"term": "gefiedertes Blatt",
"text": "(pinnat) Blatt, dessen Blattspreite (Lamina) aus mehreren Blättchen an einer Spindel (Rhachis) besteht. Tritt ein einzelnes, endständiges Blättchen auf, ist das Blatt unpaarig gefiedert. Stehen die Blättchen hingegen in Paaren ohne ein endständiges Blättchen, spricht man von einem paarig gefiederten Blatt.",
"links": [
27,
110,
164
]
},
{
"id": 74,
"term": "gefingertes Blatt",
"text": "(digitat) Blatt, dessen Blattspreite aus mehreren Blättchen besteht, die an einem Punkt ansetzen.",
"links": []
},
{
"id": 75,
"term": "gegenständig",
"text": "Zwei Blätter pro Knoten. Meist stehen die Blätter der benachbarten Knoten um 90° gedreht, was man als kreuzgegenständig (= dekussiert) bezeichnet.",
"links": [
108,
148
]
},
{
"id": 76,
"term": "geschlossene Infloreszenz",
"text": "Die Sprossachse bildet eine Terminalblüte. Das apikale Meristem wird zur Blütenbildung aufgebraucht.",
"links": [
92,
199
]
},
{
"id": 77,
"term": "gleichährig",
"text": "Blütenstand der Seggen (Carex spp.) gebildet aus mehreren gleichartigen Ähren (zusammengesetzt). Die Ähren enthalten jeweils männliche und weibliche Blüten.",
"links": [
3
]
},
{
"id": 78,
"term": "Gliederhülse",
"text": "Gehört zu den Bruchfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus einem Fruchtblatt (Karpell), die quer gegliedert ist und dessen Glieder auseinanderbrechen.",
"links": [
34,
99
]
},
{
"id": 79,
"term": "Gliederschote",
"text": "Gehört zu den Bruchfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus mehreren Fruchtblättern (Karpelle), die quer gegliedert sind und deren Glieder auseinander brechen.",
"links": [
34,
99
]
},
{
"id": 80,
"term": "Gluma",
"text": "(Hüllspelze) pl. Glumae - Die äußere Spelze eines Ährchens der Süßgräßer (Poaceae). Meist sind zwei Hüllspelzen ausgebildet: eine äußere und eine innere. Sie sitzen am Grund des Ährchens und umgeben es bis zur Ausbildung der Blüte vollständig.",
"links": [
3,
183
]
},
{
"id": 81,
"term": "Granne",
"text": "Borstenartiger, klar abgegrenzter Fortsatz an den Blättern oder anderen Pflanzenorganen. Bei vielen Süßgräsern (Poaceae) sitzt die Granne an der Deckspelze (Lemma). Eine Funktion der Granne ist die Samenausbreitung durch Wind (behaarte Granne) oder Tiere (raue Granne).",
"links": [
111
]
},
{
"id": 82,
"term": "grundständig",
"text": "Die Blätter befinden sich kurz oberhalb des Bodens. Einige Pflanzen bilden eine Grundblattrosette aus.",
"links": [
29
]
},
{
"id": 83,
"term": "Gymnospermae",
"text": "(Nacktsamer) Ursprüngliche Klasse der Samenpflanzen (Spermatophytina). Die Samenanlagen (Ovula) sind nicht von Fruchtblättern (Karpellen) eingeschlossen.",
"links": [
99,
136
]
},
{
"id": 84,
"term": "Gynoeceum",
"text": "Die Gesamtheit der Fruchtblätter (Karpelle) einer Blüte, unabhängig davon ob sie frei oder verwachsen sind.",
"links": [
99
]
},
{
"id": 243,
"term": "Halbrosettenpflanze",
"text": "Pflanze mit Laubblättern in grundständiger Rosette und am gestreckten Stängel.",
"links": [
245,
244
]
},
{
"id": 85,
"term": "Halm",
"text": "Sprossachse der Poales. Bei Poaceae rund und oft hohl mit deutlich verdickten Knoten (Nodien), bei Cyperaceae dreikantig, kaum hohl und ohne deutlich verdickte Knoten, bei Juncaceae rund, kaum hohl und ohne deutlich verdickte Knoten.",
"links": [
127
]
},
{
"id": 86,
"term": "Homorhizie",
"text": "Das Wurzelsystem besteht aus morphologisch gleichwertigen Wurzeln, welche alle sprossbürtig sind. Man unterscheidet primäre und sekundäre Homorhizie. Wuchsform des Wurzelsystems bei farnartigen und einkeimblättrigen Pflanzen. Steht der Allorhizie gegenüber.",
"links": []
},
{
"id": 87,
"term": "Hüllspelze",
"text": "siehe Gluma",
"links": [
80
]
},
{
"id": 88,
"term": "Hülsenfrucht",
"text": "Gehört zu den Öffnungsfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus einem einzelnen Fruchtblatt (Karpell), welches entlang seiner Bauchnaht verwachsen ist. Bei der Fruchtreife öffnet sich die Frucht sowohl entlang dieser Bauchnaht, als auch entlang der Mittelrippe des Fruchtblattes (Rückennaht). Fruchttyp der Hülsenfrüchtler (Schmetterlingsblütler, Fabaceae).",
"links": [
99,
133
]
},
{
"id": 89,
"term": "Hydrophilie",
"text": "(Wasserblütigkeit) Abiotische Bestäubung, vermittelt durch Wasser. Diese seltene Form der Bestäubung wird von einigen Wasserpflanzen praktiziert.",
"links": []
},
{
"id": 90,
"term": "Hypanthium",
"text": "(Blütenbecher) Vom Blütenboden (Receptaculum) gebildete, becherförmige Struktur. Der Fruchtknoten (Ovar) sitzt an der Basis oder unterhalb des Bechers, die übrigen Blütenteile am oberen Rand.",
"links": [
135,
163
]
},
{
"id": 91,
"term": "hypogyn",
"text": "Bezeichnet die Stellung von Hüll- (Perianth) und Staubblättern (Stamina) in Bezug auf den Fruchtknoten (Ovar). Sie setzen an der Basis des Fruchtknotens an. Damit ist der Fruchtknoten oberständig.",
"links": [
131,
135,
141,
186
]
},
{
"id": 92,
"term": "Infloreszenz",
"text": "(Blütenstand) Bereich einer Pflanze, in dem sich die Blüten befinden und der vom Rest der Pflanze abgegrenzt ist. Je nach Verzweigung werden verschiedene Blütenstandstypen unterschieden. Zudem unterscheidet man einfache und komplexe (zusammengesetzte) Blütenstände.",
"links": [
56,
104
]
},
{
"id": 93,
"term": "Integument",
"text": "Hülle, welche den Nucellus einer Samenanlage (Ovulum) so umschließt, dass nur eine enge Öffnung (Mikropyle) unbedeckt bleibt.",
"links": [
118,
128,
136
]
},
{
"id": 94,
"term": "Internodium",
"text": "Bereich einer Sprossachse zwischen den Knoten (Nodi), welcher keine Blätter trägt.",
"links": [
127
]
},
{
"id": 95,
"term": "Involucellum",
"text": "(Hüllchen) Hochblätter, welche an der Basis eines Döldchens stehen.",
"links": [
47
]
},
{
"id": 96,
"term": "Involucrum",
"text": "Hochblätter, welche an der Basis einer Dolde (bei Doldenblütlern) oder dem Blütenkorb (bei Korbblütlern) stehen.",
"links": [
48,
141
]
},
{
"id": 224,
"term": "Kältekeimer",
"text": "Pflanze, deren feuchter Samen einer unterschiedlich langen Kälteperiode (> 5°C) ausgesetzt werden muss, um zu keimen.",
"links": [
231,
223
]
},
{
"id": 97,
"term": "Kalyx / Calyx",
"text": "Die Gesamtheit der Kelchblätter (Sepalen) einer Blüte. Sie bilden die äußere Hülle einer Blüte mit doppelter (Kalyx + Corolla) Blütenhülle (Perianth).",
"links": [
41,
141,
181
]
},
{
"id": 98,
"term": "Kapselfrucht",
"text": "Gehört zu den Öffnungsfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus zwei oder mehr verwachsenen Fruchtblättern (coenokarpe Frucht). Bei der Fruchtreife öffnet sich die Frucht auf unterschiedliche Weise, man unterscheidet Spaltkapseln, Deckelkapseln und Porenkapseln.",
"links": [
39,
133
]
},
{
"id": 99,
"term": "Karpell",
"text": "(Fruchtblatt) pl. Karpelle; Der die Samenanlagen (Ovula) tragende, weibliche Teil einer Blüte. Ein oder mehrere Fruchtblätter einer Blüte bilden einen Fruchtknoten (Ovar), Griffel (Stylus) und Narbe (Stigma). Die Gesamtheit der Fruchtblätter bildet das Gynoeceum.",
"links": [
84,
135,
136,
189,
193
]
},
{
"id": 100,
"term": "Karyopse",
"text": "Gehört zu den Schließfrüchten, Sonderform der Nussfrucht. Zusammengesetzt aus Fruchtwand, Samenschale, Nährgewebe (Endosperm), Aleuronschicht und dem Keimling. Die Fruchtwand (Perikarp) ist mit der Samenschale verwachsen. Fruchttyp der Süßgräser (Poaceae).",
"links": [
8,
101,
129,
144,
174
]
},
{
"id": 101,
"term": "Keimling",
"text": "Der sich aus der befruchteten Eizelle entwickelnde Keim. Bei Samenpflanzen (Spermatophytina) mit Ruhephase im Samen. Der Embryo besteht aus einem oder zwei Keimblättern, der Wurzelanlage (Radicula) und dem verbindenden Sprossabschnitt (Hypokotyl). Zwischen den Keimblättern befinden sich die ersten Blattanlagen (Plumula).",
"links": [
184
]
},
{
"id": 102,
"term": "Klausenfrucht",
"text": "Gehört zu den Bruchfrüchten. Die Frucht entwickelt sich aus zwei Fruchtblättern (Karpelle), welche durch echte Scheidewände voneinander getrennt und durch falsche Scheidewände halbiert sind. Bei der Fruchtreife zerfällt die Frucht in vier Klausen, wobei eine Klause einem halben Fruchtblatt entspricht. Fruchttyp der Lippenblütler (Lamiaceae) und Rauhblattgewächse (Boraginaceae).",
"links": [
34,
99
]
},
{
"id": 241,
"term": "Kleb-/Klettausbreitung",
"text": "(Epizoochorie) Die Fruchtstäne, Früchte oder Samen hängen sich mit Wiederhaken, Borsten oder Schleim außen an Tieren fest und werden so weggetragen.",
"links": [
240,
234,
242,
235,
236,
232,
237,
238,
239
]
},
{
"id": 103,
"term": "Koleoptile",
"text": "(Keimscheide) Schutzorgan, welches das erste Blatt des Keimlings von Süßgräsern (Poaceae) schützend umgibt und das Wachstum zum Licht beeinflusst.",
"links": []
},
{
"id": 104,
"term": "komplexe Infloreszenz",
"text": "Der Blütenstand ist zusammengesetzt aus mehreren Teilblütenständen.",
"links": []
},
{
"id": 105,
"term": "Konnektiv",
"text": "Steriler Mittelabschnitt des Staubbeutels (Anthere) zwischen den beiden Theken.",
"links": [
14,
201
]
},
{
"id": 106,
"term": "Kormophyta",
"text": "(Gefäßpflanzen) Veraltete Bezeichnung für Pflanzen, welche einen Kormus aus Wurzel, Sprossachse und Blatt aufweisen. Sie besitzen echte Tracheiden zum Transport von Wasser und Nährstoffen. Zu ihnen gehören die Gefäßsporenpflanzen (Pteridophyta) und Samenpflanzen (Spermatophytina). Aktuelle Bezeichnung: Tracheophyta",
"links": [
107,
158,
184
]
},
{
"id": 107,
"term": "Kormus",
"text": "Vegetationskörper der Gefäßpflanzen (Tracheophyta), welcher in die drei Grundorgane Wurzel, Sprossachse und Blatt unterteilt wird.",
"links": [
203
]
},
{
"id": 108,
"term": "kreuzgegenständig",
"text": "Form der gegenständigen Blattstellung. Die Blätter innerhalb eines Knotens stehen in einem festen Winkel von 180° zueinander. Die Blätter an aufeinander folgenden Knoten sind um 90° gedreht.",
"links": [
75,
148
]
},
{
"id": 109,
"term": "Kronröhre",
"text": "Kronblattkreis der Röhrenblüte der Korbblütler (Asteraceae). Die Kronblätter (Petalen) sind auf nahezu ganzer Länge zu einer schmalen Röhre verwachsen. In der Regel finden sich im oberen Bereich drei bis fünf Kronblattzipfel.",
"links": [
145,
167
]
},
{
"id": 110,
"term": "Lamina",
"text": "(Blattspreite) Flächiger Teil des Oberblattes. Besteht aus einer zusammenhängenden Fläche oder kann in mehrere Blättchen geteilt sein.",
"links": [
27,
130
]
},
{
"id": 111,
"term": "Lemma",
"text": "(Deckspelze) Spelze eines Ährchens der Süßgräßer (Poaceae). Sie sitzt an der Hauptachse des Ährchens und aus ihrer Achsel geht die Blüte hervor. Sie ist das Tragblatt der Blüte. Wenn Grannen vorhanden sind, so sitzen sie fast immer an dieser Spelze.",
"links": [
3,
81,
183,
204
]
},
{
"id": 223,
"term": "Lichtkeimer",
"text": "Pflanze, deren Samen Licht braucht, um zu keimen und ab 1 cm in der Erde nicht mehr keimt.",
"links": [
231,
224
]
},
{
"id": 112,
"term": "Ligula",
"text": "Ligula bezeichnet 1. (Blatthäutchen) ein kleiner, dünner, meist farbloser Gewebezipfel oder -saum am Übergang zwischen Unterblatt und Oberblatt monokotyler Pflanzen, 2. die Zunge der zygomorphen Einzelblüten der Asteraceae, 3. den an der Bildung der Nebenkrone beteiligten Zipfel an der Grenze zwischen Nagel und Platte einiger Nelkengewächse (Caryophyllaceae).",
"links": [
24,
123,
150,
218
]
},
{
"id": 113,
"term": "Loculament",
"text": "Bezeichnet ein einzelnes Fach eines Gynoeceums oder einen einzelnen Pollensack der Anthere",
"links": [
14,
84
]
},
{
"id": 114,
"term": "Lodicula",
"text": "(Schwellkörper) pl. Lodiculae; Kleine, fleischige Gebilde in den Ährchen der meisten Süßgräser (Poaceae). Sie sitzen in Paaren umgeben von Hüll-, Deck- und Vorspelzen (Gluma, Lemma und Palea) an der Basis des Fruchtknotens (Ovar). Durch Aufnahme von Wasser schwellen sie an und bewirken, dass die Spelzen auseinandergespreitzt werden. Sie werden als Umwandlungsprodukte von zwei Gliedern des inneren Perigonkreises betrachtet.",
"links": [
3,
80,
111,
135,
137,
142
]
},
{
"id": 115,
"term": "Magnoliopsida",
"text": "(Bedecktsamer) Größte Klasse der Samenpflanzen (Spermatophytina). Die Samenanlagen (Ovula) sind in einem Fruchtknoten (Ovar) bzw. von einzelnen Fruchtblättern (Karpellen) eingeschlossen. Synonym: Angiospermae",
"links": [
99,
135,
136
]
},
{
"id": 234,
"term": "Menschenausbreitung",
"text": "(Anthropochorie) Ausbreitung durch menschliche Aktivitäten wie Handel, Ackerbau, Verkehr.",
"links": [
240,
241,
242,
235,
236,
232,
237,
238,
239
]
},
{
"id": 116,
"term": "Mesokarp",
"text": "Mittlere Schicht der Fruchtwand (Perikarp).",
"links": [
144
]
},
{
"id": 117,
"term": "Metamerie",
"text": "(Verschiebungssymmetrie) Elemente sind in regelmäßigen Abständen an einer Achse angeordnet (z.B. Blätter an der Sprossachse) und können durch Verschieben in Deckung gebracht werden.",
"links": [
194
]
},
{
"id": 118,
"term": "Mikropyle",
"text": "Während des Umwachsens des Nucellus verbleibende Öffnung im Integument der Samenanlage (Ovulum). Durch die Mikropyle gelangen männliche Kerne zum Nucellus für die Befruchtung der Eizelle und der Embryosackmutterzelle.",
"links": [
93,
128,
136
]
},
{
"id": 119,
"term": "mittelständig",
"text": "Bezeichnet die Stellung des Fruchtknotens (Ovar) in Bezug zu den restlichen Blütenorganen. Der Fruchtknoten steht frei in einem Blütenbecher (Hypanthium), an dessen oberen Rand Perianth- und Staubblätter (Stamina) ansetzen. Damit ist die Blüte perigyn.",
"links": [
135,
141,
143,
186
]
},
{
"id": 120,
"term": "Monochasium",
"text": "Form des zymösen Blütenstands (Infloreszenz). Die Hauptachse endet in einer Blüte, eine einzelne Seitenachse setzt die Entwicklung fort.",
"links": [
92,
221
]
},
{
"id": 121,
"term": "Monopodium",
"text": "Das Wachstum geht ausschließlich von der Hauptachse aus. Das Wachstum findet immer durch dasselbe apikale Meristem statt. Gleiches gilt für die Seitentriebe.",
"links": []
},
{
"id": 122,
"term": "monosymmetrisch",
"text": "siehe dorsiventral",
"links": [
51
]
},
{
"id": 123,
"term": "Nagel",
"text": "Der verschmälerte untere Teil eines Kronblattes (Petalum), welcher vom oberen, breiten Teil (Platte) deutlich abgegrenzt ist.",
"links": [
145,
150
]
},
{
"id": 124,
"term": "Nektar",
"text": "Wässrige, zuckerhaltige Flüssigkeit, welche von Honigdrüsen (Nektarien) produziert und ausgeschieden wird. Nektar dient dem Anlocken von Bestäubern oder von Insekten, die vor Fraßfeinden schützen.",
"links": [
126,
216
]
},
{
"id": 125,
"term": "Nektarblatt",
"text": "Form der floralen Nektarien. Modifiziertes Staub- oder Kronblatt, welches für die Nektarbildung und -ausscheidung zuständig ist.",
"links": [
69,
124
]
},
{
"id": 126,
"term": "Nektarium",
"text": "(Honigdrüse) Drüsengewebe, das Nektar absondert. Man unterscheidet je nach Lage florale (innerhalb der Blüte) und extraflorale (außerhalb der Blüte) Nektarien.",
"links": [
65,
69,
124
]
},
{
"id": 127,
"term": "Nodus",
"text": "(Knoten) pl. Nodi; Bereich der Sprossachse, an dem ein oder mehrere Blätter ansetzen. Häufig als Verdickung der Sprossachse erkennbar. Der Bereich zwischen den Nodi wird als Internodium bezeichnet.",
"links": [
94
]
},
{
"id": 128,
"term": "Nucellus",
"text": "Das Innere der Samenanlage (Ovulum), welches von einem oder zwei Integumenten umhüllt ist. Der Zugang zum Nucellus ist durch die Mikropyle möglich.",
"links": [
93,
118,
136
]
},
{
"id": 129,
"term": "Nussfrucht",
"text": "Gehört zu den Schließfrüchten. Die Fruchtwand (Perikarp) ist vollständig verholzt (Exo-, Meso- und Endokarp = holzig oder lederig). Nussfrüchte sind in der Regel einsamig. Wenn die Fruchtwand mit dem Samen verwachsen ist oder eng anliegt, spricht man von Karyopsen bei oberständigen Fruchtknoten und von Achänen bei unterständigen Fruchtknoten.",
"links": [
2,
99,
100,
144,
174
]
},
{
"id": 130,
"term": "Oberblatt",
"text": "Distaler Teil des Blattes. Hierzu gehören Blattstiel (Petiolus) und Blattspreite (Lamina).",
"links": [
110,
146
]
},
{
"id": 131,
"term": "oberständig",
"text": "Bezeichnet die Stellung des Fruchtknotens (Ovar) in Bezug zu den restlichen Blütenorganen. Der Fruchtknoten steht oberhalb der Ansatzstelle von Perianth- und Staubblättern (Stamina). Damit ist die Blüte hypogyn.",
"links": [
91,
135,
141,
186
]
},
{
"id": 132,
"term": "offene Infloreszenz",
"text": "Die Sprossachse bildet weitere Blätter mit Knospen in den Achseln. Der Blütenstand endet in einem verjüngten Ende ohne terminale Blüte.",
"links": [
92,
199
]
},
{
"id": 133,
"term": "Öffnungsfrucht",
"text": "Die Frucht öffnet sich nach der Reife und gibt die Samen frei. Die Ausbreitungseinheit ist der Samen. Zu den Öffnungsfrüchten gehören Kapsel-, Balg- und Hülsenfrucht, sowie Schoten und Schötchen. Synonym: Streufrucht",
"links": [
20,
88,
98,
176,
177
]
},
{
"id": 134,
"term": "Öhrchen",
"text": "Kleine Lappen an den Seiten des Blattgrundes, welche die Sprossachse mehr oder weniger umfassen. Teils schwer von Nebenblättern (Stipulae) zu unterscheiden.",
"links": [
28,
190
]
},
{
"id": 135,
"term": "Ovar",
"text": "(Fruchtknoten) Unterer, meist verdickter Teil des Stempels (Pistill) oder Fruchtblatts (Karpell), welcher die Samenanlage(n) (Ovulum) umhüllt. Je nach Lage der Blütenhülle (Perianth) wird das Ovar als ober-, mittel-, oder unterständig bezeichnet.",
"links": [
99,
119,
131,
136,
141,
149,
207
]
},
{
"id": 136,
"term": "Ovulum",
"text": "(Samenanlage) pl. Ovula; Organ der Samenpflanzen (Spermatophytina), aus dem sich nach der Befruchtung der Samen entwickelt. Die Samenanlage besteht aus einem von ein bis zwei Hüllen (Integument) umgebenen Nucellus, welcher durch die Mikropyle befruchtet werden kann.",
"links": [
93,
118,
128
]
},
{
"id": 137,
"term": "Palea",
"text": "(Vorspelze) Spelze eines Ährchens der Süßgräßer (Poaceae). Sie sitzt vor dem Fruchtknoten (Ovar) und den Schwellkörpern (Lodiculae). Sie gilt als Verwachsungsprodukt zweier Glieder des äußeren Perigonkreises.",
"links": [
3,
114,
135,
142,
183
]
},
{
"id": 138,
"term": "Pappus",
"text": "Umgebildeter Kelchblattkreis in Zungen- und Röhrenblüten der Asteraceae. Die ausgebildeten Schuppen, Borsten oder Haare dienen der Ausbreitung der Frucht (Achäne).",
"links": [
2,
167,
218
]
},
{
"id": 139,
"term": "parakarp / Parakarpie",
"text": "Fruchtknoten (Ovar) mit einem Fach (Loculament; Karpelle nur an Rändern verwachsen), kann sekundär durch falsche Scheidewände (Septen) getrennt sein; Samenanlagen (Ovula) parietal oder zentral.",
"links": [
113,
135,
136
]
},
{
"id": 140,
"term": "pentazyklische Blüte",
"text": "Blüte, die aus fünf Kreisen besteht. Die Blüte besteht aus zwei Perianth-Wirteln (Kelch- und Kronblattkreis oder zwei Perigonkreise), zwei Kreisen von Staubblättern (Androeceum) und dem Gynoeceum.",
"links": [
11,
84,
141
]
},
{
"id": 141,
"term": "Perianth",
"text": "(Blütenhülle) Die Gesamtheit der Blütenhülle, entweder in Kelch und Krone (Kalyx und Corolla) gegliedert oder ein Perigon.",
"links": [
10,
41,
97,
142
]
},
{
"id": 142,
"term": "Perigon",
"text": "Blütenhülle (Perianth), die nicht in Kelch- (Sepalen) und Kronblätter (Petalen) gegliedert ist. Die meist gleichgestalteten Blütenhüllblätter heißen Tepalen.",
"links": [
141,
145,
181,
198
]
},
{
"id": 143,
"term": "perigyn",
"text": "Bezeichnet die Stellung von Perianth- und Staubblättern (Stamina) in Bezug auf den Fruchtknoten (Ovar). Sie setzen am Rand eines Blütenbechers (Hypanthium) an, in dem der Fruchtknoten meist frei steht. Damit ist der Fruchtknoten mittelständig.",
"links": [
90,
119,
135,
141,
186
]
},
{
"id": 144,
"term": "Perikarp",
"text": "(Fruchtwand) Umgibt und schützt die Samen. Geht aus der Wand des Fruchtknotens (Ovar) hervor. In drei Schichten gegliedert: Exokarp, Mesokarp und Endokarp.",
"links": [
57,
63,
116,
135
]
},
{
"id": 145,
"term": "Petalum",
"text": "(Kronblatt) pl. Petalen; Blatt des inneren Kreises einer Blüte mit doppelter (Kalyx + Corolla) Blütenhülle (Perianth). Meist lebhaft gefärbt oder weiß.",
"links": [
41,
97,
141
]
},
{
"id": 146,
"term": "Petiolus",
"text": "(Blattstiel) Stark verschmälerter, oft fast runder Teil unterhalb der Blattspreite (Lamina). Er bringt die Spreite in eine optimale Position zum Licht. Häufig vorhanden bei dikotylen, selten bei monokotylen Pflanzen.",
"links": [
110
]
},
{
"id": 147,
"term": "Phyllom",
"text": "Allgemeine Bezeichnung für alle Blattorgane der Gefäßpflanzen (Kormophyta), einschließlich der Blüte.",
"links": [
24,
31,
106
]
},
{
"id": 148,
"term": "Phyllotaxis",
"text": "(Blattstellung/Blattstand) Die Anordnung der Blätter am Spross. Drei Haupttypen werden unterschieden: wechselständig, gegenständig und wirtel- bzw. quirlständig.",
"links": [
24,
75,
212,
213
]
},
{
"id": 149,
"term": "Pistill",
"text": "(Stempel) Einheit eines coenokarpen Gynoeceums, gebildet aus den verwachsenen Fruchtblättern (Ovar), Griffel (Stylus) und Narbe (Stigma).",
"links": [
84,
135,
189,
193
]
},
{
"id": 150,
"term": "Platte",
"text": "Der breite obere Teil eines Kronblattes (Petalum), welcher vom unteren, verschmälerten Teil (Nagel) deutlich abgegrenzt ist.",
"links": [
123,
145
]
},
{
"id": 151,
"term": "Plazenta",
"text": "Der Teil des Fruchtblatts (Karpell), an dem die Samenanlage (Ovulum) durch den Nabelstrang (Funiculus) angewachsen ist. Die Lage der Plazenten und die Anordnung der Samenanlagen daran bezeichnet man als Plazentation.",
"links": [
72,
99,
136,
152
]
},
{
"id": 152,
"term": "Plazentation",
"text": "Anordnung der Samenanlagen (Ovula) im Fruchtknoten. Mögliche Formen sind zentralwinkelständig, parietal oder zentral.",
"links": [
136
]
},
{
"id": 153,
"term": "Pleiochasium",
"text": "Form des zymösen Blütenstands (Infloreszenz). Hauptachse endet in einer Blüte, mehr als zwei Seitenachsen setzt die Verzweigung fort.",
"links": [
92,
221
]
},
{
"id": 154,
"term": "Pollensack",
"text": "Fach eines Staubbeutels (Anthere), in dem Pollen gebildet wird. Typischerweise sind zwei Pollensäcke in einer Theka zusammengefasst.",
"links": [
14,
201
]
},
{
"id": 155,
"term": "polysymmetrisch",
"text": "Mehr als zwei Symmetrieebenen. Synonym: aktinomorph, radiär, strahlig",
"links": []
},
{
"id": 156,
"term": "primäre Homorhizie",
"text": "Es gibt keine Hauptwurzel, alle Wurzeln werden als sprossbürtig angesehen. Bewurzelungstyp der farnartigen Pflanzen.",
"links": [
86
]
},
{
"id": 157,
"term": "Pseudanthium",
"text": "Scheinblüte. Aus kleinen Einzelblüten zusammengesetzte Bestäubungseinheit, welche nicht einer Blüte entspricht, z.B. die Körbchen der Asteraceae.",
"links": []
},
{
"id": 158,
"term": "Pteridophyta",
"text": "(Gefäßsporenpflanzen) Veraltete taxonomische Einheit, welche die sporenbildenden Gefäßpflanzen der Bärlapppflanzen und Farne umfasst. Heute keine systematische Einheit mehr, da diese beiden Gruppen nicht näher miteinander verwandt sind.",
"links": []
},
{
"id": 159,
"term": "Pumpmechanismus",
"text": "Form der sekundären Pollenpräsentation. Der Pollen wird in die Staubblattröhre abgegeben und durch eine verbreiterte Spitze des Griffels (Stylus) herausgeschoben.",
"links": [
179,
187,
193
]
},
{
"id": 160,
"term": "racemös",
"text": "Form der komplexen Infloreszenz. Die Teilblütenstände spiegeln die Struktur des Hauptblütenstandes wieder.",
"links": [
104
]
},
{
"id": 161,
"term": "radiär",
"text": "Mehr als zwei Symmetrieebenen.",
"links": [
162
]
},
{
"id": 162,
"term": "Radiärsymmetrie",
"text": "(Drehungssymmetrie) Elemente sind in gleichen Winkeln an einer Achse angeordnet und können durch Drehung in Deckung gebracht werden.",
"links": [
194
]
},
{
"id": 163,
"term": "Receptaculum",
"text": "(Blütenboden) Die Basis der Blüte, an welcher die Blattorgane der Blüte (Sepalen, Petalen, Tepalen, Stamina, Karpelle) ansetzen.",
"links": [
99,
145,
181,
186,
198
]
},
{
"id": 242,
"term": "Regenschleuderer-Ausbreitung",
"text": "(Ombroballochorie) Die Samen werden aus den nach oben geöffneten, schüsselförmigen Streufrüchten durch auffallende Regentropfen oder Spritzwasser an Bächen ausgeschleudert.",
"links": [
240,
241,
232,
237,
238,
239
]
},
{
"id": 164,
"term": "Rhachis",
"text": "(Blattspindel) Zentrale Achse der Lamina eines gefiederten Blattes.",
"links": [
66
]
},
{
"id": 165,
"term": "Rhizobien",
"text": "(Knöllchenbakterien) Bodenbakterien, welche eine mutualistische Symbiose mit Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) eingehen können, bei welcher sie in von den Wurzeln der Pflanze gebildeten Knöllchen befinden. Rhizobien sind in der Lage atmosphärischen Stickstoff zu fixieren und biologisch verfügbar zu machen.",
"links": []
},
{
"id": 166,
"term": "Rispengras",
"text": "Gruppe der Süßgräßer (Poaceae), deren Ährchen lang gestielt sind und deren Ährchenstiele zumindest teilweise verzweigt sind.",
"links": [
3
]
},
{
"id": 167,
"term": "Röhrenblüte",
"text": "Radiäre Einzelblüte der scheinblütigen Blütenkörbe (Pseudanthium) der Korbblütler (Asteraceae).",
"links": [
157
]
},
{
"id": 244,
"term": "Rosettenpflanze",
"text": "Pflanze, deren Laubblätter alle in einer Grundblattrosette stehen, der gestreckte Stängel ist nicht beblättert.",
"links": [
245,
243
]
},
{
"id": 168,
"term": "Samara",
"text": "siehe Flügelnuss",
"links": [
70
]
},
{
"id": 169,
"term": "Sammelbalgfrucht",
"text": "Die Frucht besteht aus zwei oder mehr apokarpen Fruchtblättern (Karpellen), die in einer Frucht zusammenstehen und sich jeweils einzeln wie eine Balgfrucht an Bauch- und Rückennaht öffnen und jeweils mehrere Samen freisetzen. Sie ist den Öffnungsfrüchten zuzurechnen.",
"links": [
20,
99,
133,
171
]
},
{
"id": 170,
"term": "Sammelbeere",
"text": "Die Frucht besteht aus zwei oder mehr apokarpen Fruchtblättern (Karpellen), die in einer Frucht zusammenstehen und jeweils einzeln einer Beere entsprechen.. Sie ist den Schließfrüchten zuzurechnen.",
"links": [
21,
99,
171,
174
]
},
{
"id": 171,
"term": "Sammelfrucht",
"text": "Die Frucht besteht aus Einzelfrüchtchen, welche sich aus freien Fruchtblättern (chorikarpe Karpelle) einer einzigen Blüte entwickeln. Sammelfrüchte können Öffnungs- oder Schließfrüchte sein. Mögliche Formen sind die Sammelbalgfrucht, Sammelsteinfrucht und die Sammelnussfrucht.",
"links": [
38,
133,
169,
172,
173,
174
]
},
{
"id": 172,
"term": "Sammelnussfrucht",
"text": "Die Frucht besteht aus zwei oder mehr apokarpen Fruchtblättern (Karpellen), die in einer Frucht zusammenstehen und jeweils einzeln einer Nuss entsprechen. Die Teilfrüchte werden als Nüsschen bezeichnet. Sie ist den Schließfrüchten zuzurechnen.",
"links": [
99,
129,
174
]
},
{
"id": 173,
"term": "Sammelsteinfrucht",
"text": "Die Frucht besteht aus zwei oder mehr apokarpen Fruchtblättern (Karpellen), die in einer Frucht zusammenstehen und jeweils einzeln einer Steinfrucht entsprechen. Sie ist den Schließfrüchten zuzurechnen.",
"links": [
99,
163,
171,
174,
188
]
},
{
"id": 174,
"term": "Schließfrucht",
"text": "Die Frucht fällt bei der Reife in geschlossenem Zustand von der Pflanze ab. Die Samen bleiben von der Fruchtwand (Perikarp) eingeschlossen. Die Ausbreitungseinheit ist die Frucht. Zu den Schließfrüchten gehören Beeren, Stein- und Nussfrucht, sowie Achäne und Karyopse.",
"links": [
2,
21,
100,
129,
144,
188
]
},
{
"id": 175,
"term": "Schnabel",
"text": "Schmale Verlängerung des Fruchtknotens (Ovar), z.B. bei Korbblütlern (Asteraceae) zwischen Fruchtknoten und Pappus.",
"links": [
2,
71,
135,
138
]
},
{
"id": 176,
"term": "Schötchen",
"text": "Gehört zu den Öffnungsfrüchten. Es handelt sich um eine Frucht, die so aufgebaut ist wie eine Schote, sie ist jedoch weniger als dreimal so lang wie breit. Fruchttyp der Kreuzblütler (Brassicaceae).",
"links": [
133,
177
]
},
{
"id": 177,
"term": "Schote",
"text": "Gehört zu den Öffnungsfrüchten. Die Frucht besteht aus einem Rahmen (Replum), an welchem die Samen sitzen, einer falschen Scheidewand und zwei Klappen. Bei Fruchtreife lösen sich die Klappen und öffnen so die Frucht, um die Samen frei zu geben. Schoten sind mehr als dreimal so lang wie breit. Wenn die Frucht weniger als dreimal so lang ist wie breit, spricht man von Schötchen. Fruchttyp der Kreuzblütler (Brassicaceae).",
"links": [
133,
176
]
},
{
"id": 178,
"term": "schraubig",
"text": "Form der wechselständigen Blattstellung. Die Blätter stehen in einem festen Winkel zueinander, jedoch nicht 90° oder 180°. Synonym: dispers, spiralig, zerstreut",
"links": [
148,
212
]
},
{
"id": 179,
"term": "sekundäre Homorhizie",
"text": "Die Hauptwurzel stirbt während der frühen Entwicklung ab, alle weiteren Wurzeln sind sprossbürtig. Bewurzelungstyp der monokotylen Pflanzen.",
"links": [
86
]
},
{
"id": 180,
"term": "sekundäre Pollenpräsentation",
"text": "Der Pollen wird nicht direkt aus den Staubbeuteln (Antheren) heraus abgegeben, sondern von anderen Blütenteilen aufgenommen und dann erst exponiert. Mögliche Formen sind der Pump- oder Bürstenmechanismus.",
"links": [
14,
35,
159
]
},
{
"id": 235,
"term": "Selbstausbreitung",
"text": "(Autochorie) Reife Samen oder Früchte werden von der Pflanze selbst fortgeschleudert; die Bewegung wird durch Spannung aufgrund von Zelldruck oder Austrocknung erreicht.",
"links": [
240,
241,
234,
242,
236,
232,
237,
238,
239
]
},
{
"id": 227,
"term": "Selbstbestäubung",
"text": "(Autogamie) Bestäubung durch den Pollen desselben Individuums.",
"links": [
228,
226,
225,
230,
229
]
},
{
"id": 181,
"term": "Sepalum",
"text": "(Kelchblatt) pl. Sepalen; Blatt des äußeren Kreises einer Blüte mit doppelter (Kalyx + Corolla) Blütenhülle (Perianth). Meist grün und derber als die Kronblätter (Petalen).",
"links": [
41,
97,
141,
145
]
},
{
"id": 182,
"term": "Spaltfrucht",
"text": "Unterform der Zerfallfrucht. Spaltfrüchte zerfallen bei der Fruchtreife entlang echter Scheidewände. Zu den Spaltfrüchten gehört die Doppelachäne.",
"links": [
49,
214
]
},
{
"id": 183,
"term": "Spelze",
"text": "Blatt im Ährchen, welches schützend die Blüten umgibt. Spelzen sind meist trocken und mehr oder weniger strohfarben (nicht grün). Bei den Süßgräsern hat ein typisches Ährchen drei Arten von Spelzen (von außen nach innen): Zwei Hüllspelzen (Glumae) an der Basis des Ährchens und für jede Blüte jeweils eine Deckspelze (Lemma) und eine Vorspelze (Palea). Bei Sauergräsern (Cyperaceae) besitzt ein Ährchen jeweils eine Spelze (Tragblatt) pro Blüte.",
"links": [
80,
111,
137,
204
]
},
{
"id": 184,
"term": "Spermatophytina",
"text": "(Samenpflanzen) Unterabteilung der Gefäßpflanzen (Tracheophyta), welche alle samenbildenden Pflanzen umfasst. Sie umfassen die Nacktsamer (Gymnospermae) und Bedecktsamer (Magnoliopsida).",
"links": [
83,
115
]
},
{
"id": 185,
"term": "spiralig",
"text": "Form der wechselständigen Blattstellung. Die Blätter stehen in einem festen Winkel zueinander, jedoch nicht 90° oder 180°. Synonym: dispers, schraubig, zerstreut",
"links": [
148,
212
]
},
{
"id": 186,
"term": "Stamen",
"text": "(Staubblatt) pl. Stamina; Ein Pollen erzeugendes, männliches Blatt einer Blüte. Das Staubblatt besteht aus Staubbeutel (Anthere) und Staubfaden (Filament). Die Gesamtheit der Staubblätter einer Blüte bildet das Androeceum.",
"links": [
11,
14,
67
]
},
{
"id": 187,
"term": "Staubblattröhre",
"text": "Staubblattkreis in Zungen- oder Röhrenblüte der Korbblütler (Asteraceae). Die Staubblätter (Stamina) sind im Bereich der Staubbeutel (Antheren) verwachsen und bilden eine Röhre, in welche der Pollen abgegeben wird um durch sekundäre Pollenpräsentation (Pumpmechanismus) an Bestäuber abgegeben zu werden.",
"links": [
14,
159,
167,
186,
218
]
},
{
"id": 188,
"term": "Steinfrucht",
"text": "Gehört zu den Schließfrüchten. Die Frucht entwickelt sich meist aus einem einzelnen Fruchtblatt (Karpell). Die Fruchtwand (Perikarp) ist differenziert in ein häutiges Exokarp, ein fleischiges Mesokarp und ein holziges Endokarp, welches den Stein bildet, in dem der Samen ruht. Steinfrüchte sind in der Regel einsamig.",
"links": [
99,
144,
174
]
},
{
"id": 189,
"term": "Stigma",
"text": "(Narbe) Der Teil des Stempels (Pistill), an dem Pollenkörner anhaften und einen Pollenschlauch auswachsen lassen; befindet sich meist an der Spitze des Griffels (Stylus).",
"links": [
149,
193
]
},
{
"id": 190,
"term": "Stipula",
"text": "(Nebenblatt) pl. Stipulae; Seitliche Auswüchse des Unterblattes. Sie sind deutlich entwickelt, abfallend oder grundsätzlich fehlend, auch eine Rückbildung zu drüsigem Gewebe ist möglich (Nektarium).",
"links": [
125,
206
]
},
{
"id": 236,
"term": "Stoß-/Schüttelausbreitung",
"text": "(Semachorie) Die Samen werden durch Tiere oder Wind aus den oben offenen Früchten herausgeschüttelt.",
"links": [
240,
241,
234,
242,
235,
232,
237,
238,
239
]
},
{
"id": 191,
"term": "strahlig",
"text": "Mehr als zwei Symmetrieebenen. Synonym: aktinomorph, polysymmetrisch, radiär",
"links": []
},
{
"id": 192,
"term": "Streufrucht",
"text": "Die Frucht öffnet sich nach der Reife und gibt die Samen frei. Die Ausbreitungseinheit ist der Samen. Zu den Streufrüchten gehören Kapsel-, Balg und Hülsenfrucht, sowie Schoten und Schötchen. Synonym: Öffnungsfrucht",
"links": [
20,
88,
98,
176,
177
]
},
{
"id": 193,
"term": "Stylus",
"text": "(Griffel) Der verlängerte Teil eines Fruchtblattes (Karpell), welcher die Narbe (Stigma) trägt.",
"links": [
99,
189
]
},
{
"id": 194,
"term": "Symmetrie",
"text": "Die Eigenschaft, dass ein Element durch Verschiebung, Drehung oder Spiegelung auf sich selbst abgebildet werden kann. Man unterscheidet nach ausgeführter Symmetrieoperation allgemein Metamerie, Radiär- und Bilateralsymmetrie.",
"links": [
23,
117,
162
]
},
{
"id": 195,
"term": "Sympodium",
"text": "Form der Verzweigung, bei der das Wachstum von der Hauptachse ausgeht, dann aber von Seitentrieben übernommen wird. Die Hauptachse wird meist durch Bildung einer Terminalblüte aufgebraucht. Diese Verzweigungsform wird als sympodial oder zymös bezeichnet.",
"links": [
221
]
},
{
"id": 196,
"term": "synkarp / Synkarpie",
"text": "Fruchtknoten (Ovar) mit mehreren Fächern (Loculamenten; Innenräumen der verwachsenen Fruchtblätter (Karpelle)), getrennt durch echte Scheidewände (Septen; gebildet aus Seitenwänden der verwachsenen Fruchtblätter); Samenanlagen (Ovula) zentralwinkelständig.",
"links": [
113,
135,
136
]
},
{
"id": 197,
"term": "Tapetum",
"text": "Innerste Zellschicht der Wand des Staubbeutels (Anthere), welche an die Pollensäcke angrenzt. Dient zur Versorgung der Pollenmutterzellen und Abgabe von Pollenkitt.",
"links": [
14,
154
]
},
{
"id": 198,
"term": "Tepalum",
"text": "(Perigonblatt) pl. Tepalen; Blütenhüllblatt einer ungegliederten Blütenhülle (Perigon). Meist gleich gestaltet.",
"links": [
141,
142
]
},
{
"id": 199,
"term": "Terminalblüte",
"text": "Entsteht an der Spitze der Hauptachse (Terminalblüte) eines Blütenstands (Infloreszenz) und beendet das Wachstum der Hauptachse. Je nach dem, ob eine Terminalblüte ausgebildet ist, unterscheidet man offene (ohne Terminalblüte) und geschlossene (mit Terminalblüte) Blütenstände.",
"links": [
76,
132
]
},
{
"id": 200,
"term": "tetrazyklische Blüte",
"text": "Blüte, die aus vier Kreisen besteht. Die Blüte besteht aus zwei Perianth-Wirteln (Kelch- und Kronblattkreis oder zwei Perigonkreise), einem Kreis von Staubblättern (Androeceum) und dem Gynoeceum.",
"links": [
11,
84,
141
]
},
{
"id": 201,
"term": "Theka",
"text": "pl. Theken - Aus zwei Pollensäcken gebildete Hälfte einer Anthere. Entlässt Pollen durch Aufreißen aufgrund von Kohäsionsspannung (Spannungen beim Austrocknen) zwischen Endo- und Exothecium.",
"links": [
14,
59,
64,
154
]
},
{
"id": 202,
"term": "Thyrsus",
"text": "Form der komplexen Infloreszenz. Die Infloreszenz ist zusammengesetzt aus sympodialen Teilblütenständen, die monochasial oder dichasial sein können.",
"links": [
43,
92,
120
]
},
{
"id": 203,
"term": "Tracheophyta",
"text": "(Gefäßpflanzen) Aktuelle Bezeichnung für Pflanzen, welche einen Kormus aus Wurzel, Sprossachse und Blatt aufweisen. Sie besitzen echte Tracheiden zum Transport von Wasser und Nährstoffen. Zu ihnen gehören die Bärlapppflanzen, Farne und Samenpflanzen. Veraltet: Kormophyta",
"links": [
107
]
},
{
"id": 204,
"term": "Tragblatt",
"text": "Das Blatt, aus dessen Achsel der betrachtete Seitenspross entspringt. Der Seitenspross kann eine Blüte oder ein Blütenstand (Infloreszenz) sein, oder aber ein vegetativer Seitentrieb.",
"links": [
25,
31,
92
]
},
{
"id": 205,
"term": "unifacial",
"text": "Die Blattspreite (Lamina) weist keine klar erkennbare Ober- und Unterseite auf.",
"links": [
110
]
},
{
"id": 206,
"term": "Unterblatt",
"text": "Basaler Teil des Blattes. Hierzu gehört der Blattgrund sowie die daran sitzenden Nebenblätter (Stipulae) oder Öhrchen.",
"links": [
28,
30,
134,
190
]
},
{
"id": 207,
"term": "unterständig",
"text": "Bezeichnet die Stellung des Fruchtknotens (Ovar) in Bezug zu den restlichen Blütenorganen. Der Fruchtknoten ist von Gewebe umgeben und mit diesem verwachsen, Perianth- und Staubblätter (Stamina) setzen oberhalb an. Die Blüte ist damit epigyn.",
"links": [
61,
135,
141,
186
]
},
{
"id": 208,
"term": "Utriculus",
"text": "Blasenförmiger Schlauch, welcher die Frucht bei Carex spp. umgibt. Wenn der obere Teil verlängert ist, bezeichnet man den Utriculus als geschnäbelt.",
"links": []
},
{
"id": 232,
"term": "Verdauungsausbreitung",
"text": "(Endozoochorie) Die Samen oder Früchte werden ohne Keimschädigung von Tieren gefressen und wieder ausgeschieden. Oft bei fleischigen Früchten.",
"links": []
},
{
"id": 209,
"term": "verschiedenährig",
"text": "Blütenstand der Seggen (Carex spp.) gebildet aus mehreren getrenntgeschlechtlichen Ähren. Es gibt mehrere männliche Ähren, von denen eines immer endständig ist, sowie mehrere weibliche Ähren.",
"links": [
3
]
},
{
"id": 237,
"term": "Versteck-/Verlustausbreitung",
"text": "(Dyszoochorie) Die Samen werden von Vögeln oder Nagern verschleppt und gesammelt und verloren oder vergessen.",
"links": [
240,
241,
234,
242,
235,
236,
232,
238,
239
]
},
{
"id": 210,
"term": "vierzählige/tetramere Wirtel",
"text": "Form der wirteligen Blattstellung. Die Blätter eines Knotens stehen in einem festen Winkel von 90° zueinander. Die Blätter an aufeinander folgenden Knoten sind um 45° gedreht.",
"links": [
148,
213
]
},
{
"id": 226,
"term": "Vormännlichkeit",
"text": "Die Staubblätter geben den Pollen ab, ehe die Narbe(n) der Blüte (oder des Blütenstandes) belegt werden können. Dies stellt Fremdbestäubung sicher.",
"links": [
228,
227,
225
]
},
{
"id": 211,
"term": "Vorspelze",
"text": "(Palea) Vorspelzen sitzen innerhalb der Ährchen der Süßgräser und umgeben Schwellkörper (Lodiculae), junge Staubblätter und Fruchtknoten (Ovar). Sie sind im Vergleich zu den Deckspelzen deutlich zarter, dünner und weisen zwei Nerven auf. Sie gelten als Verwachsungsprodukte von jeweils zwei Gliedern des äußeren Perigonkreises der Grasblüten.",
"links": []
},
{
"id": 225,
"term": "Vorweiblichkeit",
"text": "Die Narbe ist belegbar, ehe die Staubblätter der Blüte (oder des Blütenstandes) Pollen abgeben. Dies stellt Fremdbestäubung sicher.",
"links": [
228,
227,
226
]
},
{
"id": 238,
"term": "Wasserausbreitung",
"text": "(Hydrochorie) Die schwimmenden Samen werden an der Wasseroberfläche verschleppt; sie enthalten oft luftgefüllte Räume, die das Schwimmen ermöglichen.",
"links": [
240,
241,
234,
242,
235,
236,
232,
237,
239
]
},
{
"id": 230,
"term": "Wasserbestäubung",
"text": "(Hydrogamie) Übertragung des Pollens an der Wasseroberfläche oder unter Wasser.",
"links": [
228,
227,
229
]
},
{
"id": 212,
"term": "wechselständig",
"text": "Ein Blatt pro Knoten. Je nach dem Winkel der Blätter an aufeinander folgenden Knoten unterscheidet man spiralig (Synonym: dispers, schraubig, zerstreut), zweizeilig und dreizeilig.",
"links": [
53,
148,
185,
219
]
},
{
"id": 239,
"term": "Windausbreitung",
"text": "(Anemochorie) Ausbreitung durch den Wind mithilfe von Flugeinrichtungen wie Flügeln, Haarkränzen, -schöpfen usw. oder staubfeinen Samen.",
"links": [
240,
241,
234,
242,
235,
236,
232,
237,
238
]
},
{
"id": 229,
"term": "Windbestäubung",
"text": "(Anemogamie) Bestäubung durch den Wind. Windbestäubte Pflanzen haben eine unscheinbare oder fehlende Blütenhülle, keinen Nektar oder Duftstoffe und eingeschlechtliche Blütenstände mit beweglichen Staubfäden, reichlich Pollen und großen, stark zerteilten Narben.",
"links": [
228,
227,
230
]
},
{
"id": 233,
"term": "Wintersteher",
"text": "Die Früchte der so bezeichneten Pflanzen stehen den Winter und manchmal darüber hinaus an der Pflanze; die Samen werden häufig durch Tiere verbreitet.",
"links": [
232
]
},
{
"id": 213,
"term": "wirtelständig",
"text": "Mehr als zwei Blätter pro Knoten. Abhängig von der Anzahl der Blätter pro Knoten unterscheidet man drei-, vier-, ...- und vielzählige Wirtel.",
"links": [
148
]
},
{
"id": 222,
"term": "Zeigerzahl",
"text": "Numerisch vergleichbare Verhaltensbewertung von Arten, aufgestellt von Ellenberg (1992). Sie ermöglichen eine Einschätzung der Standortbedingungen ohne aufwändige Messungen. Sie gelten für Freilandbedinungen bei starker natürlicher Konurrenz. Angegeben sind: Lichtzahl (L), Temperaturzahl (T), Feuchtezahl (F), Bodenraktionszahl (R) und Nährstoff(Stickstoff)zahl (N).",
"links": []
},
{
"id": 214,
"term": "Zerfallfrucht",
"text": "Die Frucht zerfällt bei Reife entlang von Scheidewänden in mehrere Teile, die je einen Samen enthalten. Die Ausbreitungseinheiten sind Teilfrüchte. Je nach Anzahl der an der Bildung der Teilfrüchte beteiligten Fruchtblätter (Karpelle) unterscheidet man Bruch- und Spaltfrüchte.",
"links": [
34,
99,
182
]
},
{
"id": 215,
"term": "zerstreut",
"text": "Form der wechselständigen Blattstellung. Die Blätter stehen in einem festen Winkel zueinander, jedoch nicht 90° oder 180°. Synonym: dispers, schraubig, spiralig",
"links": [
148,
212
]
},
{
"id": 216,
"term": "Zoophilie ",
"text": "(Tierblütigkeit) Bestäubung durch Tiere.",
"links": []
},
{
"id": 217,
"term": "Zungenblatt",
"text": "Kronblattkreis der Zungenblüte der Korbblütler (Asteraceae). Die Kronblätter (Petalen) sind im unteren Bereich zu einer kurzen Röhre und im oberen Bereich zu einer einseitig verlängerten Zunge verwachsen. Die Zunge endet in drei bis fünf Kronblattzipfeln.",
"links": [
145,
218
]
},
{
"id": 218,
"term": "Zungenblüte",
"text": "Zygomorphe Einzelblüte in Blütenkörbchen der Korbblütler (Asteraceae). Die Kronblätter (Petalen) sind im unteren Teil zu einer Röhre verwachsen und formen im oberen Teil eine stark verlängerte Zunge mit kurzen Zipfeln an der Spitze.",
"links": [
145,
157
]
},
{
"id": 219,
"term": "zweizeilig",
"text": "Form der wechselständigen Blattstellung. Die Blätter an aufeinander folgenden Knoten stehen in einem festen Winkel von 180° zueinander.",
"links": [
148,
212
]
},
{
"id": 220,
"term": "zygomorph",
"text": "siehe dorsiventral",
"links": [
51
]
},
{
"id": 221,
"term": "zymös",
"text": "(cymös) Form der Verzweigung, bei der das Wachstum von der Hauptachse ausgeht, dann aber von den Seitentrieben übernommen wird. Im Fall von Blütenständen wird die Hauptachse meist durch Bildung einer Terminalblüte aufgebraucht. Diese Verzweigungsform wird auch als sympodial bezeichnet.",
"links": []
}
]